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Mobbingprävention enorm wichtig – aber so?

Heute berichtet die BVB / FREIE WÄHLER wie folgt:

„Vor etwa einem Jahr erarbeiteten Carsten Stahl und BVB / FREIE WÄHLER gemeinsam mehrere Anträge zur Prävention von Cybermobbing und Mobbing in Schulen. SPD, CDU und Grüne lehnten dies jedoch im Landtag Brandenburg stets als überflüssig ab.

Knapp ein Jahr später ist Carsten Stahl Kandidat der Freien Wähler Berlin für das Abgeordnetenhaus Berlin. Und kurz danach reichen SPD, CDU und Grüne einen eigenen Antrag gegen Mobbing und Cyber-Mobbing ein. Natürlich ohne die Vorarbeit von Carsten Stahl und BVB / FREIE WÄHLER zu erwähnen.“

Mehr Informationen: https://bvb-fw.de


Aus eigener Erfahrung zum Thema Mobbing:

Es ist inzwischen etwa 20 Jahre her, als ich zum ersten Mal mit diesem Thema konfrontiert wurde. Von dem Begriff „Mobbing“ hatte ich zwar schon gehört, er hatte bisher aber in unserer Verwaltung keine Rolle gespielt. Ich war damals in einem Landkreis als Gleichstellungsbeauftragte hauptamtlich tätig und viele Frauen kamen mit ihren Problemen und Anliegen zu mir. Meistens waren das Probleme, die im Rahmen der Verwaltungstätigkeit auftraten und in denen es um üble Nachreden, Tuscheleien hinter dem Rücken oder Anfeindungen und ungerechte Maßnahmen, Anweisungen und Gängeleien durch Vorgesetzte ging. Als ich merkte, was das emotional mit den Frauen machte, begann ich mich mit dem Thema Mobbing intensiver zu beschäftigen. Mir fiel auf, dass in unserer Verwaltung vor allem Bossing eine wesentliche Rolle spielte. Also sprach ich mit einigen Dezernenten. Mein Ziel war, darüber zu diskutieren, wie wir zukünftig mit dem Thema umgehen können. Einhellige Meinung war: „Bei uns gibt es kein Bossing oder was ist das überhaupt.“ Das waren die Anfänge, wie das Thema in unserer Verwaltung Einzug hielt. Etwas später suchte ich das Gespräch mit dem Landrat, was dann darin fußte, dass dieser in der Personalversammlung verkündigte, dass Frau Urban als „Mobbingbeauftragte“ der Dienststelle benannt würde. Das war zwar nicht die feine Art, aber ich erkannte die Notwendigkeit und inzwischen hatten wir ja auch schon einiges erreicht. Wir haben Gespräche mit den „Mobbern“ geführt, Umsetzungen in Übereinstimmung mit Mobbingopfern vorgenommen und Aufklärungsarbeit geleistet.

Nach und nach weitete sich das Thema auf den gesamten Landkreis aus und es kamen nicht nur Frauen aus der Verwaltung in meine Sprechstunde.

Das einstige Tabuthema rückte immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.

Insgesamt kann ich aus den Gesprächen feststellen, dass Mobbing sehr oft noch mit anderen Themen einhergeht, z.B. mit Gewalt oder sexueller Belästigung, dass Mobbing krank machen kann und bis hin zum Selbstmord treibt.

Lassen wir das nicht zu, dass Menschen in eine solche Lage kommen! Lassen wir nicht zu, dass sie über Monate, zum Teil auch Jahre leiden müssen! Bringen wir das Thema noch mehr in die Öffentlichkeit!

M. Urban




Ursprüngliche Anträge von BVB / FREIE WÄHLER zum Thema Mobbing:

Gesetzentwurf vom 05.06.2020
Entschließungsantrag vom 08.06.2020
Haushaltsantrag vom 11.12.2020

Webseiten von Carsten Stahl:

stoppt-mobbing.de
www-camp-stahl.de

2 Antworten

  1. Wenn man sich die Statements von Carsten Stahl und die Kommentare der Leser ansieht, bekommt man den Eindruck, dass die Freien Wähler die AFD rechts überholen wollen.
    Die Beiträge von Herrn Stahl hetzen mit Halbwahrheit auf , persönliche Eitelkeiten stehen im Vordergrund.
    Schade, damit disqualifizieren sich die Freien Wähler

  2. Sehr geehrte Frau Carlse,
    Carsten Stahl setzt sich mit aller Kraft gegen Diskriminierung und Rassismus ein. Das gehört zu seinen Grundsätzen. Dafür arbeitet er bundesweit mit Sozialpädagogen und anderen Fachleuten zusammen. Ihm und uns so etwas zu unterstellen, entbehrt jeder Grundlage.

    Erst jüngst hat der Landtag die Anregung von BVB / FREIE WÄHLER aufgegriffen und einen nahezu wortgleichen Antrag gegen Mobbing beschlossen. Dafür gestimmt haben SPD, CDU, Linke, Grüne, BVB / FREIE WÄHLER. Die Vorwürfe sind also absurd. Im Übrigen kandidiert Carsten Stahl für die Freien Wähler in Berlin zusammen mit dem ehem. Polizeidirektor Prof. Knape, der bundesweit dafür bekannt wurde, dass er rechtsextreme Umtriebe aufgedeckt und bekämpft hat.

    Dass Sie sich gegen solche Aktivitäten richten, spricht Bände und ist beängstigend. Ebenso, dass ein Antrag unserer Landtagsfraktion in der vorigen Woche abgelehnt wurde. Dieser sah die Einführung direkt-gewählter Migrationsbeiräte in allen Landkreisen vor. Diese dienen dazu, den Menschen mit Migrationshintergrund eine bessere Partizipation zu ermöglichen. Der Antrag wurde von SPD, CDU, Grünen, AfD abgelehnt. Finden Sie das gut? Wir nicht! Im Übrigen hat unser Fraktionsvorsitzender im Landtag erst letzte Woche in einer Landtagsrede die Einführung einer Anti-Antisemitismus-Klausel in die Brandenburger Landesverfassung gefordert. Wie werden sich hierzu die anderen Parteien positionieren?

    M. Urban

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